Als „Buch der Stunde“ wurde der neue Roman von Thea Mengeler angekündigt, den sie am Dienstag, 29. September, in einer Autorinnenlesung im Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, vorstellt.
Darin geht es um die junge Judith, die sexualisierte Gewalt im Internet erlebt und sich daher zum Ordnen der Geschehnisse in die Anonymität von Bus und Bahn flüchtet. Die Lesung aus „Öffentlicher Nahverkehr“ beginnt um 19.30 Uhr, durch den Abend führt die freie Kritikerin Shirin Sojitrawalla (DLF und taz). Veranstalter ist das Literaturhaus Villa Clementine/Kulturamt Wiesbaden im Rahmen von Leseland Hessen mit freundlicher Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen sowie hr2-kultur.
Weitere Informationen sind unter www.wiesbaden.de/literaturhaus zu finden.
„Öffentlicher Nahverkehr“ folgt einer jungen Influencerin, die sich plötzlich in einem Albtraum wiederfindet, als ihr Expartner gegen ihren Willen intimes Material im Internet veröffentlicht. In einer neuen Stadt erlebt sie ausgerechnet im anonymen Nahverkehr die nötige Ruhe, um ihre Gedanken zu sortieren und gleichzeitig ihre Wut zu entfachen. Mengeler entwirft ein Szenario, das viele Frauen betrifft, und öffnet so den literarischen Diskurs um Deepfakes, Cyberstalking und KI.
Karten gibt es im Vorverkauf zum Preis 12 Euro, ermäßigt 9 Euro, zuzüglich Vorverkaufsgebühr bei der Tourist-Information Wiesbaden, Marktplatz 1, Telefon 0611 / 1729930; online über die Homepage des Literaturhauses. An der Abendkasse vor Ort kostet der Eintritt 15 Euro, ermäßigt 11 Euro.

