Hessen möchte stärker gegen Wohnungs- und Obdachlosigkeit vorgehen

Das Land Hessen will stärker gegen Wohnungs- und Obdachlosigkeit vorgehen. Sozialministerin Heike Hofmann hat dafür im Hessischen Landtag ein neues Maßnahmenpaket der Landesregierung vorgestellt. Von 2026 bis 2028 stellt das Land dafür rund 6 Millionen Euro für Modellprojekte bereit. Gefördert werden unter anderem Fachstellen, die bei Mietschulden und drohendem Wohnungsverlust helfen, sowie sechs sogenannte Housing-First-Projekte, die obdachlosen Menschen direkt eine eigene Wohnung vermitteln sollen. Nach Angaben des Sozialministeriums sind 2025 in Hessen knapp 29.000 Menschen wegen Wohnungslosigkeit untergebracht worden. Die Landesregierung will deshalb stärker auf Prävention setzen und Hilfsangebote besser miteinander verknüpfen.

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