Amt für Statistik und Stadtforschung hat Wiesbaden auf Attraktivität für Studierende untersucht

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In einer Stadtanalyse hat das Amt für Statistik und Stadtforschung untersucht, wie attraktiv Wiesbaden für Studierende ist. Demzufolge fühlen sich viele zwar grundsätzlich wohl und loben besonders das Stadtbild, Parks und Grünanlagen, kritisieren aber vor allem die Wohnsituation, den Verkehr sowie Ausgeh- und Freizeitmöglichkeiten. Ein Großteil der Studierenden muss mehr als ein Drittel des Budgets für Miete ausgeben, viele pendeln und ziehen gar nicht erst nach Wiesbaden. Beim Nachtleben, beim bezahlbaren Wohnraum und beim ÖPNV sehen die Befragten also den größten Verbesserungsbedarf. Nur rund ein Fünftel der vor Ort lebenden Studierenden möchte nach dem Abschluss sicher in Wiesbaden bleiben, rund 40 Prozent planen, die Stadt auf jeden Fall zu verlassen. Das hat die hessische Landeshauptstadt mitgeteilt. Die Ergebnisse wurden bereits mit verschiedenen Fachbereichen diskutiert, um Maßnahmen einzuleiten, damit Studentinnen und Studenten sich besser angesprochen fühlen.

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