BKA mit Rekordzahl an abgeschlossenen Ermittlungsverfahren wegen Menschenhandel und Ausbeutung im Jahr 2024

Das Bundeskriminalamt hat im Jahr 2024 so viele Ermittlungsverfahren
wegen Menschenhandel und Ausbeutung abgeschlossen wie noch nie seit
Beginn der Erfassung. Das BKA in Wiesbaden zählt insgesamt fast 600 Fälle.
Das ergibt einen Anstieg von über 10 Prozent. Besonders stark betroffen ist
der Bereich der sexuellen Ausbeutung. In zwei Fällen wurden sogar Kinder im
Internet zum Kauf angeboten. Tatverdächtige aus dem Bereich des
Menschenhandels und der Ausbeutung gehören teilweise Gruppierungen der
organisierten Kriminalität an und agieren überwiegend international. Viele
Verfahren wurden durch Kontrollen eingeleitet. Die Dunkelziffer bleibt weiter
hoch.

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