Henkell plant eine eigene Abwasserbehandlung

© Henning Kreft

Bei der Henkell & Co. Sektkellerei in Wiesbaden soll künftig ein Teil des Produktionsabwassers direkt auf dem Betriebsgelände behandelt werden. Dafür hat das Regierungspräsidium Darmstadt jetzt das Genehmigungsverfahren gestartet. Geplant ist unter anderem eine biologische Reinigungsstufe, bei der Biogas entsteht. Dieses soll am Standort energetisch genutzt werden und künftig gemeinsam mit Erdgas im bestehenden Blockheizkraftwerk zum Einsatz kommen. Die Leistung des Kraftwerks soll dabei unverändert bleiben. Bisher wird das Produktionsabwasser vollständig über die kommunalen Kläranlagen in Wiesbaden behandelt. Durch die Vorbehandlung bei Henkell soll die Belastung des Abwassers reduziert und damit die städtischen Kläranlagen entlastet werden.

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