Hessische Landesregierung verlängert Staatsvertrag mit jüdischen Gemeinden

Die Hessische Landesregierung verlängert den Staatsvertrag mit den jüdischen Gemeinden um weitere fünf Jahre. Das hat die Staatskanzlei in Wiesbaden mitgeteilt. Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein und der Vorsitzende des Landesverbands Jüdischer Gemeinden, Daniel Neumann, haben die Vereinbarung in dieser Woche in Wiesbaden unterzeichnet. Damit soll jüdisches Leben in Hessen weiter finanziell gefördert und besser geschützt werden. Die Landesleistungen werden schrittweise erhöht – von derzeit vier Millionen Euro auf insgesamt 11,4 Millionen Euro im Jahr 2031. Außerdem wurde der Vertrag über die Sicherheitsleistungen für jüdische Gemeinden und Einrichtungen erneuert. Hintergrund ist auch die zunehmende Zahl antisemitischer Straftaten.

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