In Wiesbaden haben sich Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und die neue Koalition aus CDU, Grünen, FDP und Volt auf eine künftige Dezernatsverteilung verständigt. Hintergrund ist die Kommunalwahl im März: Mende spricht von einem „intensiven Ringen“ und schmerzhaften Zugeständnissen auf beiden Seiten.
Die neue Maracuja-Koalition setzt dabei auf eine ungewöhnliche Dezernatsverteilung: Die CDU übernimmt zunächst unter anderem Wirtschaft, Sport und Ordnung sowie Recht und Mobilität. Zur Halbzeit soll auch Soziales und Gesundheit von den Grünen zur CDU wechseln. Die Grünen behalten Stadtentwicklung und Umwelt, die FDP übernimmt die Finanzen. Inhaltlich will die Koalition vor allem in der Verkehrspolitik pragmatischer werden: Verkehrsfluss und Baustellenmanagement sollen verbessert, Temporegelungen überprüft werden. Gleichzeitig bleiben Busnetzreform und Bewohnerparken auf der Agenda. Und eine weitere Überraschung: Die SPD bleibt trotz Opposition mit einem hauptamtlichen Dezernat im Magistrat vertreten. Schule und Kultur sollen bei den Sozialdemokraten bleiben.







